Autogenes Training

Was ist Autogenes Training?

Das autogene Training (AT) wurde von Professor J.-H. Schultz (1884-1970) in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts entwickelt.

Schultz nutzte ursprünglich Hypnose um die Entspannung zu bewirken, bemerkte doch bald, dass sich durch die Vorstellungskraft und Suggestion, dass Gefühl der Entspannung auch selbst (autogen) herbeiführen lässt.

Wie wirkt Autogenes Training?

Das AT stützt sich auf die Tatsache, dass das vegetative Nervensystem über die konzentrative Selbstentspannung gezielt beeinflusst werden kann und daher die Möglichkeit besteht, Stress auch willentlich abzubauen.

Dies geschieht durch Übungen, die eine Entspannung der Muskeln und Gefäße herbeiführt. Das ganze wirkt beruhigend auf die Atem- und Herztätigkeit, die Körperwahrnehmung wird vertieft.

Die ungesunde Anspannung wird deutlich veringert in eine normale Anspannung, die Ihnen Ihre Leistungsfähigkeit und Gelassenheit zurück gibt. Durch die Entspannung können Blockaden und Ängste gelöst werden.

Das ganze hat eine Ausgleichende Wirkung auf das vegetative Nervensystem, das die Körperfunktion, wie den Hormonhaushalt den Herzschlag oder die Verdauung steuert.

Das Autogene Training hilft bei:

  • Schlafstörungen
  • Angststörungen (Prüfungsangst, Panikattacken)
  • Magenproblemen
  • Migräne, Spannungskopfschmerz
  • Streß
  • leichten Depressionen

...und dient dem allgemeinen Wohlbefinden